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In Zeiten der Ausgangssperre können wir unser Haus nur verlassen, wenn ein driftiger Grund vorliegt. Als solche bestimmt das Gesetz eine nachgewiesene Arbeitserfordernis, eine absolute Dringlichkeit und Notwendigkeit oder einen Anlass aus Gesundheitsgründen.

Die Verordnung des Bozner Bürgermeisters Renzo Caramaschi, welche vorsieht, dass Sport und körperliche Aktivität nun bis zu maximal 400 Meter von zu Hause entfernt erfolgen kann, ist viel diskutiert. Insbesondere weil man sich im restlichen Südtirol nach der Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes Nr 20/2020 zu Fuß frei bewegen kann.

Ist die Verordnung von Bürgermeister Caramaschi nun rechtmäßig oder nicht? Unser Partner Alexander Bauer steht dazu im heutigen Mittagsmagazin der RAI Südtirol Rede und Antwort (Interview ab Minute 13.00).

http://www.raibz.rai.it/podcast/deu/mittagsmagazin/mittagsmagazin.xml

 

 

 

 

Spätestens seit der letzten Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes Nr. 20/2020 vom 13. April 2020 steht fest, dass sich die Südtiroler zu Fuß überall hinbewegen dürfen.

Wer sich am Arbeitsplatz bzw. in Ausübung der Arbeitstätigkeit nachweislich mit COVID- 19 infiziert und erkrankt, erleidet einen Arbeitsunfall. Dem Arbeitnehmer steht demnach der Versicherungsschutz des INAIL für Arbeitsunfälle zu, wenn die medizinisch nachgewiesene Infizierung und Erkrankung im Zusammenhang mit der Erbringung seiner Arbeitsleistung steht. Gelingt dieser Nachweis, können Betroffene einen Antrag auf Entschädigung wegen Arbeitsunfalls im jeweils gesetzlich vorgesehenen Ausmaß stellen.